Die (Unternehmens-) Welt von morgen braucht einen Paradigmenwechsel

Irina Hagen ist mutige Vordenkerin, inspirierende Gestalterin und pragmatische Vormacherin. Mit Klarheit, Mut und Tiefe unterstützt Irina Hagen mit ihrem Team von MenschWert Unternehmen dabei, ihren eigenen Erfolg neu zu denken. Der Schlüssel dafür liegt in einem Paradigmenwechsel. Dieser ermöglicht, Barrieren zu durchbrechen und den Wandel für Mensch und Organisation zum Besten zu gestalten.
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| Irina Hagen

Die berufliche Laufbahn von Irina Hagen startete nach ihrem Abitur im Themengebiet BWL. Durch die Vermittlung eines Freundes tat sich eine erste große Chance auf und so führte ihr Weg zunächst nach Irland. Vielleicht nicht gerade ihr Traumziel, aber hier bekam sie die Möglichkeit bereits in jungen Jahren, etwas zu bewegen. Sie erzählt von ihrer Zeit in einem großen internationalen Unternehmen in Dublin: „Wir waren 400 Leute auf einem Floor. Auf dem Weg von der Rezeption bis zu meinem Schreibtisch bin ich an sieben verschiedenen Ländern vorbeigegangen und habe unzählige Sprachen gehört.“ Sie war sofort mitten im Geschehen und wirkte mit, ein neues European Service and Financial Center aufzubauen.

Erfahrungen, Lernkurven und Start des eigenen Unternehmens

Zurück in Deutschland blieb die Karriere von Irina Hagen international. Als Executive Assistant bei einem internationalen Leasing und Financial Services Unternehmen gelang ihr ein erstklassiger Einstieg ins Unternehmen. Sie arbeite lange und hart und ist heute dankbar für diese intensive Zeit. „Ich lernte vieles über die Wirtschaft und die größeren Zusammenhänge, hatte fast täglich eine 90-Grad-Lernkurve und realisierte, was an Karriere möglich ist“, berichtet sie. Ihre Reise führte sie anschließend in ein internationales Personaldienstleistungsunternehmen. Sie wollte schon immer für und mit Menschen arbeiten – mit viel Ehrgeiz, Weiterbildung und Biss arbeitete sie sich ins Recruiting-Team. Als Frau in einer Männerdomäne erfuhr sie hier allerdings einiges an Gegenwind, zumal ihr Aufstieg von der Executive Assistant des Zentraleuropa-Chefs zur Division Managerin von den männlichen Kollegen nicht gerne gesehen wurde. Solange Irina Hagen nur mäßig erfolgreich bleiben würde, wäre es in Ordnung, doch sie war und ist nicht der Typ für Mittelmäßigkeit. Auf diesem Niveau wollte sie nicht weitermachen. Nachdem Sie bewiesen hatte, dass sie es als junge Quereinsteigerin mit den erfahrenen Kollegen aufnehmen kann, aber in diesem Umfeld keinen Nährboden für weiteres Wachstum fand, war es Zeit für etwas Neues. Zurücklehnen, sich treiben lassen, schauen was da kommt, ist nicht Irina Hagens Ding. Sie übernahm bereits früh die Verantwortung für ihr eigenes Leben und strebte danach, ihre beruflichen Ziele hartnäckig zu verfolgen. Ein großer Schritt dahingehend war der Weg zu McKinsey. Dort sollte sie erfahrene Lean Experten für den Bankensektor rekrutieren. Sie erzählt: „Ich erfuhr, was Exzellenz bedeutet, und fühlte mich wohl. Allerdings hatten wir das Jahr 2008. Die Bankenkrise forderte nach einem halben Jahr meine Stelle, denn das Consultinggeschäft im Bankensektor war durch die Krise unter Druck geraten und die Rekrutierung zusätzlicher Kollegen hatte erstmal keine Priorität.“ So führte sie ihr weiterer Weg zu einem globalen Finanz- und Versicherungskonzern. Dort arbeitete sie als Change Managerin in der IT, was ihre Begeisterung für Tech-Themen entfachte, die noch immer in ihr brennt. In der Zusammenarbeit mit einem sehr innovativ denkenden Chief Technology Officer, der die globale Digitalisierung vorantrieb, hat sie bereits Digitalisierung gelebt, als dies für viele noch Zukunftsmusik war. Neben dem anspruchsvollen Vollzeitjob studierte Irina Hagen. Sie hatte ihr Ziel fest vor Augen: Die Arbeit mit und für Menschen. Die logische Konsequenz daraus war, dass der Konzern nicht die Endstation sein sollte. Sie wollte mit Menschen an der Zukunft arbeiten und damit einen Beitrag zum Erfolg der Organisation leisten – doch einen passenden Job dafür gab es nicht. Die damals üblichen HR-Stellen waren geprägt von Verwaltung und eher Verhinderer als Möglichmacher. Also beschloss Irina Hagen, den Sprung zu wagen – sie wollte HR neu denken und machte sich selbstständig.

Der Weg zur erfolgreichen Unternehmerin

Ein Business aufzuziehen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der sich Irina Hagen stellte und Schritt für Schritt ihr Unternehmen MenschWert aufbaute. Ihre ausgesprochen gute unternehmerische Intuition erlaubte ihr, sich sowohl auf die jeweiligen Situationen einzustellen als auch den Blick auf Zukünftiges zu richten. Irina Hagen erhielt schnell Aufträge von namhaften Unternehmen, darunter Amazon, Pro7 und Sky und große Projekte, die sie zum Erfolg führte. „Einer meiner großen Antreiber ist meine Neugier und mein Wille, die Zukunft für und mit Menschen in Organisationen besser zu gestalten“, so Irina Hagen. Dabei agiert sie als Vordenkerin, die gerne inspiriert und zum Nachdenken anregt und als Vormacherin, wenn es um die pragmatische Umsetzung moderner Konzepte geht, in denen Menschen zusammenarbeiten, ökonomischen und ideellen Wert stiften und aktiv das Miteinander prägen.

Verstehen & inspirieren

Irina Hagen ist es wichtig, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern ein tiefgründiges Verständnis über Organisationen und die Menschen darin zu entwickeln. Aufgrund dessen fügte sie zu ihrer bereits ausgeprägten Business-Expertise noch eine psychotherapeutische Ausbildung hinzu. „Viele Prinzipien aus der humanistischen Psychotherapie lassen sich auf Organisationen übertragen. Das nutze ich für meine Arbeit“, so Irina Hagen. Hier schlug sie auch eine Verbindung zur Unternehmenskultur, denn ebenso wie Menschen eine gesunde oder eine gestörte Psyche haben, haben Unternehmen eine förderliche oder eine hindernde Kultur. Die Idee dahinter: Sie will mit ihrer Arbeit auch eine Art „Psychotherapie für Unternehmen“ anbieten. Dies zeigt, dass Irina Hagen gerne über den Tellerrand hinausblickt, mutig neue Wege einschlägt und Organisationen inspiriert. Ihre Offenheit für Neues kommt auch, zum Beispiel auf Reisen durch Asien oder die USA zum Tragen, bei denen sie gerne Unternehmen oder Tech-Hubs besucht. Sie war bei Google in Singapur zu Gast und auf den Campus von Amazon, Apple, Ebay und Facebook.

2016 stand sie bei einer der ersten Veranstaltungen, dem Women Techmakers Forum, des noch jungen Google Office in München auf der Bühne. Sie war eine der ersten Speakerinnen und inspirierte mit ihrem Vortrag Frauen im technischen Bereich mehr Impact durch Design Thinking Prinzipien zu generieren. Vor allem, indem sie ihre „weiblichen“ Attribute leben und die Techwelt mit zusätzlichen Perspektiven bereichern, die bisher nicht so geschätzt wurden wie z. B. Empathie, Kollaboration und Multiperspektivität.

Den Paradigmenwechsel einläuten

„Ich möchte Menschen die Tür öffnen und zeigen, was alles möglich ist. Sowohl Geschäftsführung als auch mittleres Management und deren Teams erleben oft enormes, bisher nicht beachtetes Potenzial bereits bestehender Ressourcen, wenn sie die entsprechende Plattform bekommen.“, erzählt Irina Hagen.

Aus ihrer Erfahrung und ihren Erlebnissen weiß sie, dass ein Umdenken stattfinden muss und eine erfolgreiche Zukunft in einer sich stark verändernden Welt nur mit einem Paradigmenwechsel gelingt. Change-Management im herkömmlichen Sinn geht oft von einer mehr oder weniger linearen, logischen Entwicklung aus. Erfolgreiche Unternehmen brauchen aber neben einer kontinuierlichen Verbesserung auch ein Neudenken. „Ein echter Change ist keine kontinuierliche Verbesserung oder Optimierung, sondern eine allumfassende und tiefgreifende Neuordnung.“ Um diese Aussage zu untermauern, greift Irina Hagen gerne auf eine Analogie aus dem Tierreich zurück: Eine Kaulquappe durchläuft die Transformation zum Frosch und wird nicht zu einer neuen Kaulquappe, die plötzlich an Land leben kann. Auch Organisationen haben bereits alles in sich, um diese Transformation zu vollziehen. Was fehlt, ist manchmal die Vorstellungskraft, oder die Idee, welche neuen Welten ein Frosch erobern kann, welche neuen Märkte und Möglichkeiten dem „Frosch“ im Gegensatz zur Kaulquappe offenstehen. In diesem Prozess ist Irina Hagen als Vordenkerin und Vormacherin an der Seite der Organisationen. „Die mutige und tiefgreifende Erneuerung von innen heraus ist notwendig, um einer Welt, die vom Wandel und einem volatilen Umfeld dominiert wird, die nötige Schlagkraft für das Unternehmen zu entwickeln. Letztendlich geht es darum, bestehende Denkmuster zu durchbrechen. Wenn man ein neues Ergebnis haben will, muss man auch andere Dinge tun. Lang eingefleischte Best Practices, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, greifen heute nicht mehr“. Um den Paradigmenwechsel einzuläuten, arbeitet sie mit ihrem Team von MenschWert auf verschiedenen Ebenen: mit der Organisation, dem Management und den einzelnen Mitarbeitern. „In meiner Arbeit vermittle ich Wissen über Zusammenhänge und generiere in der Reflexion Erkenntnisse, die weit über das berufliche hinaus gehen. Und das macht die Arbeit so schön. Ich sehe den unternehmerischen Erfolg und kann dabei auch zur persönlichen Entwicklung und Zufriedenheit der einzelnen Menschen beitragen.“

Konstante Entwicklung und kooperative Ziele

Jedes Projekt bedeutet für Irina Hagen auch Weiterentwicklung, Neues lernen, es besser machen. Dabei übernimmt sie gerne z. B. als Interimsmanagerin eine Zeitlang die operative Rolle, um anschließend in der Beratung wirklich zu wissen, welche Probleme im Alltag vorliegen und wie sich diese lösen lassen. Immer wieder beweist sie aufs Neue – auch skalierbar –, dass sich Menschlichkeit und Wirtschaft nicht ausschließen, sondern einander brauchen, um den Unternehmenserfolg der Zukunft zu sichern. Gemeinsam mit ihrem Team möchte sie mit und für ihre Kunden noch viele Projekte umsetzen und die (Arbeits-)welt zu einem besseren Ort machen. „Ich sehe mich als Brückenbauerin, Vordenkerin und Gestalterin, die die Verbindung und Ganzheitlichkeit schafft, um gemeinsam Großes zu erreichen. Wird die Erfahrung gemacht, dass gemeinsam in der Organisation Großes möglich ist, wird das einen Einfluss auf die persönliche Umgebung von Menschen haben und damit ein positiver Beitrag für unsere
Gesellschaft spürbar.“


Irina Hagen

Irina Hagen möchte den Wandel und die damit verbundenen Paradigmenwechsel aktiv gestalten. Sie sieht sich als Sinnstifterin und Vordenkerin, die gerne inspiriert und zum Nachdenken anregt.

Sie ist Vormacherin, wenn es um die pragmatische Umsetzung moderner Konzepte geht, in denen Menschen zusammenarbeiten, ökonomischen und ideellen Wert stiften und aktiv das Miteinander prägen. Ihre Neugier und ihr Anspruch auf Exzellenz motivieren sie, sich ständig weiterzuentwickeln, neue Methoden zu erlernen und Trends fachkundig zu antizipieren.

Gemeinsam mit ihrem Team von MenschWert begleitet und unterstützt sie Unternehmen beim Paradigmenwechsel und der damit verbunden tiefgreifenden Transformation.

www.menschwert.com


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