Die Frage, die dein Geschäft zum explodieren bringt

Ok, ich weiß, dass bei dem Thema, das ich gleich ansprechen werde, die meisten Reaktionen zwischen „Nase rümpfen“ und „aus dem Hals raus hängen“ liegen. Das Thema: „Was ist dein Warum? Was ist dein Why?“ Das Thema ist überstrapaziert? Wollen wir da wirklich drüber reden? Muss das sein? Das Why? Wir haben schon zig Bücher gelesen, auch die Bücher von Simon Sinek. Wir sehen das Thema überall, es wird immer wieder gepostet über „was ist dein Warum“ und „erkenne dein Warum“ und „ein Warum ist wichtig“ und und und ... Ich habe Kunden, mit denen ich in der Beratung sitze, die einfach sagen „Warum soll ich denn überhaupt ein Warum formulieren?“ Ich persönlich sehe das ein bisschen anders. Und ich sage Ihnen auch, warum ich das anders sehe.
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In meiner Zusammenarbeit mit Selbstständigen, Führungskräften und Unternehmern taucht oft die spannende Frage auf: „Was ist eigentlich der Zündstoff, der Sprit für das, was ich jeden Tag tue? Was ist das, was mich jeden Tag ein Stück weit das machen lässt, was ich mache? Warum tue ich das? Warum fahre ich morgens ins Büro und mache den Job, den ich mache? Was habe ich davon? Welche Langzeitspuren möchte ich hinterlassen? Was wird unternehmerisch mein Vermächtnis sein?“

Was ist dein Zündstoff?

Nicht selten kommt es vor, dass einer meiner Kunden sagt: „Warum muss ich die Frage beantworten? Also ich brauche keine Hinterlassenschaft.“ Ihm reiche es, wenn er gut Geld verdient und basta. Das ist sein Langzeitziel und das ist auch in Ordnung so. Andere dagegen wollen mehr. Sie haben das Langzeitziel, auf das Konto ihres Wirkungsgrades einzuzahlen. Sie möchten Spuren hinterlassen, einen positiven Fingerprint bei ihren Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartnern. Wiederum andere haben noch gar keinen Plan. Lassen Sie sich mal auf diese Frage ein: „Was werden meine Kunden und Klienten über mich in XY Jahren sagen? Was sollen die sagen? Was möchte ich hören?“

Das ist für mich eine ganz spannende Frage, mit der man sich auseinandersetzen sollte. Ich spreche hier aus Erfahrung. Jahrelang bin ich meinem Warum hinterhergejagt, fand es nicht und gab es für eine Weile auf. Aber dann hatten meine Frau und ich 2016 einen schweren Autounfall und da ist diese Frage wieder hochgeploppt.

Was macht eigentlich Sinn im Leben bei dir?

Die Frage nach dem Warum ist ganz eng an die Sinnfrage gekoppelt. Was erachte ich eigentlich für sinnvoll? Was ist das, was ich jeden Tag tue, wo ich sage, das macht Sinn, das zahlt auf mein Sinnkonto ein? Gerade im Personal Branding ist dies die Schlüsselfrage schlechthin. Warum? Wenn ich diese Frage für mich beantwortet habe, kann ich alle meine Entscheidungen treffen, ohne gegen meine innere Motivation zu arbeiten. Kleines Beispiel. Das Warum unserer Company und mein Persönliches heißt: „Wir wollen Menschen sicher und gestärkt über Grenzen in neues Land führen.“ Die Erfüllung unseres Warums verschafft für uns sinnvolles Tun. Das ist aber kein Automatismus, sondern bedarf regelmäßig einer Überprüfung. Bei allen Entscheidungen und Aktivitäten stelle ich mir die Frage: „Kannst du mit dem, was du entschieden hast, mit dem, was du jetzt vorhast und mit dem, was du mit dem Kunden tust, deinen Kunden stärken und ihn sicher über eine Grenze in neues Land führen?“ Weil, ganz ehrlich, nur wenn ich das mache und mein Warum erfülle, habe ich das Gefühl, meine Bestimmung zu leben, also angekommen zu sein in dem, was ich tue. Wenn ich aber das Gefühl habe, dass das, was der Kunde von mir will, etwas völlig anderes ist als das, was dieser Satz für mich bedeutet, dann muss ich feststellen: „Sorry, das ist nicht mein Job und das will ich auch gar nicht machen.“

Wenn etwas nicht auf mein Warum einzahlt, dann ist das Ressourcenverschwendung. Das bedeutet im Klartext: „Ich verschwende meine Zeit, ich verschwende meine Energie. Es ist sinnlos.“ Ich bin neulich sogar so knallhart hergegangen, dass ich einem Kunden gesagt habe: „Sorry, ich kann mein Warum nicht leben und ich kann meine Bestimmung, meinen Auftrag nicht leben in unserer Zusammenarbeit, weil du mich nicht lässt. Wir sollten uns trennen.“

Dein Warum und dein Sinn sind der Warp-Antrieb

Sie meinen, meine Reaktion war zu hart? Vor allem als Dienstleister? Ganz ehrlich: Möchten Sie Ihre Zeit mit etwas verschwenden, was nicht sinnhaft für Sie ist? Kann ich mir nicht vorstellen. Was ich schon seit vielen Jahren beobachte ist, dass Menschen, die eine Antwort auf ihr Warum gefunden haben, mit einer Energie, einer Passion, einer unglaublichen Power losgelaufen sind. Alles ist in so einem Flow und das Ganze hatte einen ganz speziellen „Spirit“. Also ich möchte hier kein Motivations-Gegacker machen, aber Leute, die ihrem Warum nachgegangen sind und die das vor allen Dingen konsequent in ihre Selbstständigkeit und ihr Business integriert haben, die sind durch die Decke geschossen. Da war vieles auch überhaupt nicht anstrengend, sondern massiv energetisch und kraftvoll.

Fazit:

Wenn Sie anfangen, Ihr Warum zu definieren und zu leben, dann werden Sie das Gefühl spüren können, dass Ihre täglichen Entscheidungen und Aktivitäten auf Ihr Wirkungsgrad- und Sinn-Konto einzahlen, dass Sie wirklich Ihre Bestimmung erfüllen. Probieren Sie es aus.

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